Björn Moschinski – hier mit dem neuen Magazin “vegan&bio – hat Fleischessern “geheim” Tofu untergejubelt…

Experiment von Björn Moschinski

Leicht, bekömmlich, kalorienarm, cholesterinfrei, vielseitig: Produkte aus der Sojabohne wie Tofu haben in den vergangenen Jahren immer mehr Anhänger gewonnen. Nicht zuletzt, weil sie Vegetariern und Veganern reichliche Mengen an hochwertigem pflanzlichen Eiweiß liefern.

Auf die Würze kommt es an: „Pur“ schmecken Tofu, Seitan und Co. ziemlich fad. Wie übrigens auch Fleisch. Aber kross angebraten und pikant gewürzt verfeinern Tofu, Seitan und Co. Salate, Aufläufe, Eintöpfe und viele andere fleischlose Gerichte.

Das überzeugt auch Fleischesser: 2010 wurde in einer ARD-Show ein „Essperiment“ mit Fleischalternativen aus der Sojabohne gezeigt. Der vegane Koch Björn Moschinski hatte in einer Mensa „heimlich“ Soja-Gulasch serviert. 88 Prozent der Esser stellten keinen Unterschied zum „fleischigen“ Gulasch fest!

Auch Seitan ist eine beliebte Fleischalternative. Wie Tofu wird er geschätzt, weil er fettarm, cholesterinfrei und reich an Eiweiß ist. Weil es sich bei Seitan aber um ein Produkt aus Gluten, dem Klebereiweiß des Weizenmehls, handelt, müssen Zöliakie-Betroffene ihn meiden.

Kommentare

Kommentar von Amirim |

Soja kann nie ein guter Beitrag zu einer gesunden Ernährung sein, denn keine Pflanze enthält derart viele Antinutritiva, wie es bei Soja der Fall ist! Ohne eine aufwendige Verarbeitung - weitaus mehr als bei anderen Samen - sind Sojabohnen für Menschen ungenießbar.
Sojabohnen enthalten z.B. Trypsininhibitoren, die bewirken, dass das Verdauungsenzym Trypsin der Bauchspeicheldrüse nicht mehr wirken kann - die Folgen sind Gasbildung, Aufgeblähtsein oder Durchfall. Nur durch Fermentation lassen sich der größte Teil der Trypsininhibitoren unschädlich machen. Deshalb sind logischerweise alle unfermentierten Sojaprodukte ungesund! Das wußten die Asiaten schon vor Jahrhunderten, deshalb erfanden sie das stark fermentierte Miso und aßen Soja grundsätzlich nie als Hauptgang, sondern nur als würzende Zutat.

Sojabohnen enthalten so große Phytatmengen, dass kein noch so langes Einweichen oder Fermentieren sie ganz ausschalten kann. Phytate verbinden sich im Verdauungstrakt mit Mineralstoffen und machen sie damit unverfügbar. Versuchstiere, die man mit Sojaproteinisolat gefüttert hat, bekamen einen Mangel an Mangan, Molybdän, Kupfer, Eisen und besonders an Zink!

Soja ist außerdem als Goitrogen bekannt: Wissenschaftler wissen seit den 1930iger Jahren, dass Soja die Schilddrüse unterdrücken und dauerhaft schädigen kann, wenn man nur genug davon isst....In einer Studie mit gesunden Japanern genügten 30 Tage mit 30 Gramm Soja, um Störungen der Schilddrüsenfunktion auszulösen. Für einen Veganer sind 30 Gramm Soja pro Tag ein Snack....

Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass 60 Gramm Sojaeiweiß 30 Tage lang gegeben, "signifikante biologische Wirkungen" haben, die bis drei Monate nach Absetzen des Sojas anhielten: die Zyklen der Frauen wurden länger, die Menge des luteinisierenden Hormons in der Zyklusmitte sank um 33 Prozent und ihr folikelstimulierendes Hormon sank um 53 Prozent. Wenn Soja also zu einem Grundnahrungsmittel wird, sind wir auf dem besten Weg in eine sojainduzierte Unfruchtbarkeit!
Die Wissenschaftler hätte aufgrund dieser 60 Gramm-Studie Alarm schlagen müssen, aufgrund der Schäden, die Phytoöstrogene verursachen. Aber das Gegenteil ist passiert: man stellte die Hypothese auf, dass durch den Verzehr von Soja die Östrogenspiegel im Laufe eines Frauenlebens gesenkt werden könnten, da sich durch Soja die Zyklen der Frauen verlängerten. Diese 100-prozentige Spekulation wurde dann mit der - unbewiesenen - Theorie verknüpft, dass geringere Ösrogenspiegel vor Brustkrebs schützen würden. Die Forscher gingen sogar so weit, Isoflavone aus Soja als vorbeugendes Mittel gegen Brustkrebs vorzuschlagen. Der Hauptautor dieser Studie, Aedin Cassidy, bekam eine Stelle bei Unilever und die Sojaindustrie erzählt seither den Medien, dass Soja vor Brustkrebs schützt.....(Quelle: siehe mein link).
Seit den 1940iger Jahren ist Wissenschaftlern bekannt, dass Phytoöstrogene die Fortpflanzung von Säugetieren stören, als Schafe die "Klee-Krankheit" bekamen, weil sie auf Weiden grasten, deren Pflanzenmix hohe Phytoöstrogengehalte aufwies. Diese Phytoöstrogene - Formononetin, Biochanin A und Genistein - verursachen Schäden an der Gebärmutterschleimhaut und Veränderungen des Schleims am Gebärmutterhals, wodurch die Schafe nicht schwanger werden konnten. Tatsächlich lösen Phytoöstrogene bei Vögeln, Kühen, Mäusen, Katzen und Hunden ebenso wie bei Menschen Fortpflanzungsprobleme aus. Die Geparden im Zoo von Cincinnati litten an Lebererkrankungen und konnten sich nicht fortpflanzen, weil ihr Futter Soja enthielt.
Soja beinträchtigt auch die männliche Fortpflanzungsfähigkeit: die männlichen Schäfe mit der "Klee-Krankheit" wiesen erniedrigte Spermienzahlen auf und Absonderungen an den Brustwarzen und waren zeugungsunfähig. Mäusespermien, die man Phytoöstrogenen ausgesetzt hatte, waren nicht mehr in der Lage, ein Ei zu befruchten. Bei Labortieren ließ sich durch isoflavonreiches Futter eine Testoteronverarmung auslösen. Testoteron ist ein lebenswichtiges Hormon, das für Wachstum, Reperatur, die Bildung roter Blutkörperchen, den Sexualtrieb und für die Immunfunktion benötigt wird....

In Amerika ist Säuglingsnahrung auf Sojabasis bereits weit verbreitet. Aber die Isoflavon - Menge, die Babys auf diese Weise täglich verabreicht bekommen, entspricht einer Hormonladung von drei bis fünf Anti-Baby-Pillen. Diese Zahl stammt von Daten des Schweizer Bundesgesundheitsdienstes, der sie unter Warnhinweisen veröffentlichte. Daniel Sheehan, der Cheftoxikologe am Nationalen Zentrum für Toxikologieforschung der FDA sagt, dass Sojanahrung für Kleinkinder ein "großes, unkontrolliertes und im Grunde unbeobachtetes Experiment an Menschenkindern ist".

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